Das ausgebrannte Haus

Einsam steht es dar
Isoliert auf dem Hügel
das Haus was so schön eins war
Das Haus ohne Flügel

Am Fuße des Hügels liegt die Stadt
Von oben scheint sie so klein
Wo jedes Haus noch Flügel hat
Doch kaum zu sehen, denn Nebel hüllt alles ein

Das Haus auf dem Hügel
Von außen Schwarz, kalt und leer
Traurig, so ganz ohne Flügel
doch gehst du hinein, siehst Spuren vom verehrenden Meer

Feuer brannte dort alles nieder
Als das Haus brach ein Verbot
In der Stadt sang man immer die gleichen Lieder
Um aus der Stadt zu fliehen seine Flügel erhob

Keiner nahm Notiz von dieser Tat
als das brennende Haus auf den Hügel fiel hernieder
Fast jeder dies Ereignis vergessen hat
nur leise erklingen heute andere Lieder

Doch du, der diese Geschichte nun gehört hat
Die vom ausgebrannten Haus
mach dich auf den Weg aus der Stadt
in die weite Welt hinaus

Schau nach vorn und nicht zurück
dies ist der Traum vom Hügel
Nur so triffst du auf neues Glück
erlangst des Hauses Flügel

Auch wenn das Haus bleibt ausgebrannt
schau nach vor und denk an dich
Nun du schon längst davon gerannt
auch in Zukunft ein Freund bleib ich

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Über ichigo_komori91

Ich bin ein nähbegeistertes Etwas, zeichne, male und schreibe gern Gedichte und Songtexte. Außerdem habe ich ein großes Interesse an der Japanischen Sprache und Kultur. Ich liebe und lebe mit der Natur, auch wenn diese mich mit Knoblauch- und Sonnenallergie straft ;)

Veröffentlicht am 22. November 2013, in Gedicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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